Credit-Suisse-Manager verzichten auf Teil der variablen Vergütung

14. April 2017, 10:44
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Nach heftiger Kritik nun Verzicht auf 40 Prozent der schon zugeteilten Boni vorgesehen

Zürich – Der Konzernchef und die Geschäftsleitung der Schweizer Großbank Credit Suisse haben freiwillig eine Reduktion ihrer variablen Vergütung vorgeschlagen. Nach heftiger Kritik an der Entlohnung will das Management nun auf 40 Prozent der schon zugeteilten Boni verzichten.

Seit der Veröffentlichung des Vergütungsberichts gab es laut Pressemitteilung der Credit Suisse (CS) einen Dialog mit verschiedenen Aktionären, die Vorbehalte bezüglich der zugeteilten variablen Vergütung für die Geschäftsleitung geäußert haben.

Daraufhin beschlossen Konzernchef Tidjane Thiam und die Geschäftsleitung, dem Verwaltungsrat vorzuschlagen, die bereits von dem Aufsichtsgremium zugeteilten Boni um 40 Prozent zu reduzieren. Laut Angaben des Geschäftsberichts bewegt sich dieser Verzicht bei ungefähr 20 Millionen Franken

Darüber hinaus beschloss der Verwaltungsrat am Donnerstag in einer Sitzung, seine eigene Vergütung auf dem Niveau von 2015 und 2016 zu belassen und laut Pressemitteilung auf die vorgesehene Erhöhung für 2017 zu verzichten. Für die Generalversammlung vom 28. April war ein entsprechender Tagesordnungspunkt für eine Anhebung vorgesehen gewesen. (APA, 14.4.2017)

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