Tiroler Expolizist wegen Anstiftung zum Mord zu neun Jahren verurteilt

    13. April 2017, 21:27
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    Urteil vorerst nicht rechtskräftig – Lebensgefährtin zu sechs Monate Haft verurteilt

    Innsbruck – Ein ehemaliger Tiroler Polizist ist am Donnerstagabend am Innsbrucker Landesgericht wegen versuchter Anstiftung zum Mord zu neun Jahren Haft verurteilt worden. Das Geschworenengericht sah es als erwiesen an, dass er einem Mitarbeiter seiner Sicherheitsfirma 5.000 Euro für die Ermordung des Exfreundes seiner Lebensgefährtin geboten haben soll.

    Das Urteil war vorerst nicht rechtskräftig. Zudem wurde der 44-Jährige wegen absichtlich schwerer Körperverletzung und Sachbeschädigung verurteilt. Er soll seinen Mitarbeiter auch versucht haben anzustiften, einen ehemaligen Geschäftspartner sowie einen Kollegen zu verprügeln und das Auto des Geschäftsfreundes anzuzünden.

    Die mitangeklagte Lebensgefährtin fasste sechs Monate Freiheitsstrafe aus. Sie soll wie ihr Lebensgefährte ebenfalls den Mitarbeiter ersucht haben, den ehemaligen Geschäftspartner des früheren Polizisten zu verprügeln und sein Auto zu verbrennen. (APA, 13.4.2017)

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