Österreichische Akademie der Wissenschaften nahm 34 neue Mitglieder auf

13. April 2017, 11:44
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Zehn Forscherinnen und 24 Forscher wurden neu aufgenommen, Ex-Menschenrechts-Gerichtshofpräsident Luzius Wildhaber als Ehrenmitglied

Wien – Insgesamt 34 Wissenschafter wurden neu in die Österreichische Akademie der Wissenschaften aufgenommen: Die Wahl fand bei einer Sitzung vergangene Woche statt, wie die Gelehrtengesellschaft am Donnerstag mitteilte. Die Bandbreite der Fächer reicht von Archäologie über Demographie und Molekularbiologie bis zu Südasienkunde und Volkswirtschaftslehre. Als Ehrenmitglied wurde der ehemaligen Präsidenten des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, Luzius Wildhaber, gewählt.

Die zehn Forscherinnen und 24 Forscher werden mit der Mitgliedschaft "für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihr Ansehen in der Fachwelt ausgezeichnet". Der 80-jährige Schweizer Jurist Wildhaber wird als Ehrenmitglied der philosophisch-historischen Klasse aufgenommen. Er war von 1998 bis 2007 Präsident des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.

In die philosophisch-historische Klasse wurden mit dem Altorientalisten Michael Jursa, Professor für Assyriologie an der Universität Wien, und der Strafrechtsexpertin Susanne Reindl-Krauskopf, ebenfalls Professorin an der Uni Wien, zwei wirkliche Mitglieder gewählt. In die mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse wurden die Informatikerin Monika Henzinger, die Mikrobiologin Christa Schleper (beide Uni Wien) und der Klimaforscher und Glaziologe Georg Kaser (Uni Innsbruck) als wirkliche Mitglieder aufgenommen.

Weiters sind dreizehn korrespondierende Mitglieder aus dem Inland und sechs korrespondierende Mitglieder aus dem Ausland neu in der Akademie. Neun Nachwuchsforscher wurden in der Junge Akademie gewählt.

Die in die mathematisch-naturwissenschaftliche und die philosophisch-historische Klasse eingeteilte Akademie der Wissenschaften kennt verschiedene Arten von Mitgliedern. Vorgesehen sind 90 inländische wirkliche Mitglieder, die sich jeweils zur Hälfte auf die beiden Klassen aufteilen. Weiters gibt es in jeder der beiden Klassen jeweils 125 korrespondierende Mitglieder. 55 davon kommen aus dem In- und 70 aus dem Ausland. Über 70-Jährige wirkliche und korrespondierende Mitglieder werden bei voller Wahrung ihrer Rechte in diese Höchstzahlen nicht eingerechnet. (APA, red, 13.4.2017)

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