Frostgefahr ab Dienstag

13. April 2017, 10:08
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Schneeflocken bis in einige Täler

Wien – Das kommende lange Osterwochenende verläuft laut dem Wetterdienst Ubimet sehr unbeständig und ziemlich kalt. Schneeflocken wagen sich dabei zunächst auf 1.200 bis 700 Meter herab, zum Dienstag hin sogar bis in Lagen um 500 Meter. Die Temperaturen kommen tagsüber kaum über sechs bis 18 Grad hinaus.

Die Sonne zeigt sich am ehesten in den flachen Regionen sowie im Süden länger. Der Dienstag, der letzte Ferientag, wird aus heutiger Sicht sogar noch kälter, dann besteht selbst in tiefen Lagen in den Morgenstunden große Frostgefahr.

Wechselhaft am Karfreitag

Ein Wechselspiel aus vielen Wolken, einzelnen Regenschauern und Sonnenschein oft nur zwischendurch stellt sich am Karfreitag ein. Die meisten Schauer gibt es in Kärnten und im Grazer Bergland, am längsten sonnig wird es im östlichen Flachland sowie von Vorarlberg bis in die westliche Obersteiermark. Im Osten weht lebhafter Nordwestwind, die Höchstwerte liegen bei maximal elf bis 21 Grad.

Der Karsamstag beginnt bereits mit vielen Wolken, am häufigsten regnet es zunächst in Kärnten sowie in den südlichen Teilen der Steiermark. Am späten Nachmittag werden die Schauer im Zuge einer Kaltfront auch an der Alpennordseite und im Westen immer häufiger, selbst Blitz und Donner sind dann nicht ausgeschlossen.

Trocken bleibt es am ehesten im Donauraum sowie vom Weinviertel bis ins Nordburgenland, die Sonne zeigt sich aber auch hier nur selten. Der Nordwestwind frischt tagsüber teils lebhaft auf, mehr als zehn bis 18 Grad werden nicht mehr erreicht.

Nasskalt und stürmisch, im Bergland winterlich

Am Ostersonntag geht es kalt und ausgesprochen unbeständig weiter. Immer wieder muss man mit teilweise kräftigen Regen- und Graupelschauern rechnen, auch Blitz und Donner können dabei sein. Schon oberhalb von 1.000 bis 1.300 Meter gibt es Schneeflocken.

Die Sonne zeigt sich nur zwischendurch, am längsten in den flachen Regionen, im Süden sowie inneralpin. "Regenfeste Kleidung sollte beim Osterspaziergang jedenfalls ein fixer Bestandteil sein", sagt Ubimet-Chefmeteorologe Manfred Spatzierer. "Auch die Skifahrer in den Bergen sollten sich bei rund minus vier Grad in 2.000 Meter Höhe warm anziehen." Mit dem starken, in Schauern auch stürmischen Nordwestwind fühlen sich die Höchstwerte von sieben bis 16 Grad um einiges kälter an.

Der Ostermontag beginnt von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich sowie in der Obersteiermark schon oberhalb von 600 bis 800 Metern winterlich mit Schneeschauern. Sonst ist es zunächst zwar noch trocken, tagsüber gehen aber neuerlich zahlreiche und zum Teil sogar kräftige Regen-, Schneeregen-, und Graupelschauer nieder. Schnee fällt dabei bereits oberhalb von 700 bis 1.000 Meter. Die Sonne zeigt sich nur zwischendurch. Weiterhin starker Nordwestwind und kaum mehr als sechs bis 15 Grad, in 2.000 Meter gar nur minus fünf bis minus ein Grad.

Möglicher Wintereinbruch in der Nacht auf Dienstag

In der Nacht auf Dienstag sinkt die Schneefallgrenze bis gegen 500 Meter, aus heutiger Sicht bildet sich in vielen Tälern sogar eine dünne Schneedecke. Auch am Dienstag, dem letzten Tag der Osterferien, geht es spätwinterlich mit einigen Schnee-, in tiefen Lagen Regenschauern, durch den Tag. Die Temperaturen kommen nicht mehr über drei bis zwölf Grad hinaus. (red, 13.4.2017)

  • Über die Osterfeiertage empfiehlt es sich, die Katze sicher und trocken zu verwahren.
    foto: reuters/aly song

    Über die Osterfeiertage empfiehlt es sich, die Katze sicher und trocken zu verwahren.

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