Bereits 27 Tote bei Überschwemmungen in Ecuador

13. April 2017, 07:52
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Mehr als 120.000 Menschen durch das Klimaphänomen Küsten-El-Niño betroffen, in Peru starben 90 Menschen

Quito – Bei wochenlangen Überschwemmungen in Ecuador sind bisher 27 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 120.000 Menschen seien betroffen und rund 7.000 Hektar Anbaufläche beschädigt, sagte die Chefin der Risikomanagementbehörde SGR, Susana Duenas, am Mittwoch vor Journalisten.

Ungewöhnlich große Regenmengen durch das Klimaphänomen Küsten-El-Niño setzen der Pazifikküste des südamerikanischen Landes seit rund eineinhalb Monaten zu. Im südlichen Nachbarland Peru starben zuletzt nach Überschwemmungen und Erdrutschen mindestens 90 Menschen.

Regen bis Mitte Mai

Ecuadors nationale Wetterbehörde geht davon aus, dass die Regenfälle bis Mitte Mai weitergehen. Staatspräsident Rafael Correa sprach von einer ernsten Situation. Betroffen ist dieselbe Region, in der vor einem Jahr fast 700 Menschen bei einem schweren Erdbeben ums Leben gekommen waren. (APA, 13.4.2017)

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    foto: reuters/henry romero
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