FBI bekam im Sommer Erlaubnis für Überwachung von Trump-Berater

12. April 2017, 17:22
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US-Bundespolizei untersuchte mögliche Verbindungen zur russischen Regierung

Washington – Die US-Bundespolizei FBI hat im vergangenen Sommer nach einem Bericht eine gerichtliche Anordnung dafür bekommen, einen Berater von Donald Trump zu überwachen. Hintergrund sei die Annahme gewesen, dass Carter Page ein Agent Russlands sei, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf Regierungskreise.

Das FBI untersucht mögliche Verbindungen von Mitarbeitern Trumps zur russischen Regierung. Im Kern geht es dabei um die Frage, ob Kontakte so weit reichten, dass Menschen in Trumps Umfeld im Voraus über die mutmaßlichen russischen Hackerangriffe auf die Demokraten informiert waren.

Trump distanzierte sich

Page wurde im März 2016 Mitglied von Trumps Wahlkampfteam. Trump selbst nannte ihn in einem Interview einen außenpolitischen Berater. Im Laufe des Wahlkampfes verschwand er aber von der Bildfläche. Eine Sprecherin Trumps beschrieb seine Rolle später als "informell".

Laut der "Washington Post" ist die gerichtliche Anordnung der bisher deutlichste Beweis dafür, dass das FBI Grund zur Annahme hatte, dass ein Berater Trumps über Verbindungen zu russischen Geheimdiensten verfügte. In dem Antrag würden Kontakte zwischen Page und einem russischen Agenten aus dem Jahr 2013 zitiert, schreibt die Zeitung weiter. (APA, 12.4.2017)

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