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Alt und neu will gut miteinander verbunden sein

12. April 2017, 17:36

Ganzheitliche Planung für die Integration neuer Technologien.

Bei den aktuellen Digitalisierungsbestrebungen von Unternehmen geht es zumeist um eine Vernetzung in Produktionsprozessen und um neue Wertschöpfungsketten. Experten raten dabei auch Themen wie Datenmanagement, automatisierte Steuerungs- und Wartungsprozesse sowie mobile Assistenzsysteme einzubeziehen. Da solche Vorhaben die Kernbereiche von Unternehmen betreffen, braucht es nicht die IT-Abteilung allein, sondern einen integrierten Ansatz.

Das Forschungsinstitut Pierre Audoin Consultants untersuchte zuletzt etwa IT-Strategien und Erfahrungen bei europäischen Großunternehmen und hier speziell bei SAP-Anwendungen. Zentrales Ergebnis war, dass knapp 60 Prozent der befragten Betriebe angaben, ihre aktuelle IT-Infrastruktur könne nicht mit den neuen Anforderungen der Digitalisierung mithalten. Der Einsatz von SAP-Anwendungen betrifft insbesondere größere Betriebe im Bereich Mittelstand oder Industrie und da quer durch alle Branchen, von Produktion und Logistik über Handel und Finanzdienstleistungen bis hin zu Gesundheitsbranche und Automotive. Auch der österreichisch-kanadische Automobilzulieferer Magna hatte bereits im Jahre 2008 begonnen, seine SAP-Systeme zu modernisieren.

Virtualisierung der gesamten Serverlandschaft aus Wien

Für den weltweit agierenden Konzern baute etwa T-Systems in Wien eine virtualisierte Serverlandschaft auf. Über ein sogenanntes Dynamic-Sourcing-Konzept kann Magna hier sämtliche SAP-Ressourcen flexibel an den jeweiligen Geschäftsprozess anpassen. Es gibt keine starren Abnahmemengen, sondern variable Nutzungsvereinbarungen mit dem Ergebnis, dass die jährlichen Betriebskosten halbiert werden konnten. Parallel inkludiert ist eine durchgehende Anwendungsbetreuung bis hin zu automatisierten Monitorings als wichtige Grundlagen, um die produktionskritischen SAP-Systeme nicht nur hoch verfügbar zu halten, sondern auch laufend weiterzuentwickeln.

Im Rahmen einer erweiterten Ausschreibung wurde T-Systems nun von Magna auch für den asiatischen Raum beauftragt. Seit Jahresanfang liefert T-Systems China den SAP-Betrieb für die in Asien ansässigen Magna-Werke direkt aus dem Datacenter in Shanghai. "Wir pflegen mit T-Systems in vielen Bereichen eine langjährige Zusammenarbeit auf einer partnerschaftlichen Basis. Mit dem Schritt, die SAP-Systeme weiter zu konsolidieren, haben wir mit T-Systems nun auch für Asien den idealen Partner gefunden", so Kurt Siegl, Vice President bei Magna Global IT.

Mehrwert für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Ebenfalls im industriellen Umfeld setzt eine gemeinsame Anwendung von T-Systems und dem IT-Unternehmen Roambee an. Um etwa Warensendungen nachverfolgen zu können oder den Zustand von Gütern und Industrieanlagen zu überwachen, werden mittels trag- oder montierbaren Sensorgeräten und cloud-basierten Software-Services Berichte und Analysen in Echtzeit erstellt. Um Sicherheit, Verfügbarkeit und gesetzliche Anforderungen aber auch flexible Skalierbarkeit zu gewährleisten, passiert Basis und Management der Cloud-Plattform in einem hochsicheren Rechenzentrum von T-Systems.

Im Einsatz, etwa bei Markenartiklern, kann das System auch große Datenmengen aus vorhandenen ERP-Systemen erfassen oder andere externe Datenströme. Beim Transport empfindlicher Pharma-Erzeugnisse wiederum gibt Roambee jederzeit Auskunft zu Standort, Temperatur und Zustand der Ware. Als Zusatzoption können Unternehmen Echtzeitalarme einstellen, falls bestimmte Daten vom Normwert abweichen. Auch Gegenmaßnahmen, wie Temperatur senken oder erhöhen, lassen sich automatisiert einleiten.

"Wir sammeln nicht nur alle Sensordaten in Echtzeit, sondern können diese mit weiteren Daten verknüpfen und daraus dann etwa die Risiken auf der Reiseroute vorhersagen", erklärt Sanjay Sharma von Roambee. "Wir können für unsere Kunden aber auch eine Diebstahlwahrscheinlichkeit, die Verderblichkeit von Gütern oder Ankunftszeiten errechnen," so Sharma zu weiteren Anwendungen.

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    foto: economy
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