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Die Königsdisziplin im Online-Shopping

12. April 2017, 15:45

Die wesentlichen Erfolgsfaktoren bei E- & M-Commerce: Ein Expertenkommentar von Christian Renk, Geschäftsführer Klarna Austria.

Im Handel geht der generelle Trend eindeutig vom Offline- zum sogenannten Omnichannel-Handel. Unternehmen setzen dabei auf das stationäre Geschäft mit klassischen Filialen über Online-Shops für E- und M-Commerce bis hin zu Innovationen wie etwa Beacon-Aufkleber in der Filiale, die dann spezifische Sonderangebote auf das mobile Gerät des Kunden spielen.

Finaler Kaufabschluss als entscheidende Phase

Speziell der Einzelhandel und hier nahezu alle Branchen von Textil über Interieur bis hin zu Elektro müssen und nutzen mittlerweile alle Kanäle um wettbewerbsfähig zu sein. Bei den Bezahloptionen belegen auch aktuelle Studien Zuwächse der gängigen Internet-Zahlformen, insbesondere bei Kreditkarten und Sofort Überweisung. Einig sind sich alle darin, dass dem Checkout-Prozess als finalen Kaufabschluss und seiner Optimierung ein ganz zentraler Stellenwert zukommt. Studien belegen, dass die Konversionsrate über eine Optimierung des Checkout messbar gesteigert werden kann. Und diese Erkenntnis ist aktueller denn je. Denn ausschlaggebend ist nicht, wie viele Klicks ein Online-Shop hat, sondern der getätigte Umsatz.

Online-Shopper haben eine geringe Frusttoleranz und wenn etwas nicht rasch und unkompliziert funktioniert, zieht die Karawane weiter, denn Online-Shops gibt es im In- und Ausland schlussendlich genügend. So lässt zum Beispiel in Österreich nach wie vor jeder zweite Online-Shopper seinen vollen "Einkaufswagen" einfach stehen, da er den Checkout für zu kompliziert hält oder seine bevorzugte Zahlungsart nicht vorfindet. Mobile Shopper brechen Ihren Einkauf sogar noch häufiger ab. Entscheidend für den Kaufabschluss sind allem voran die Einfachheit des Zahlungsvorgangs und das Angebot an Zahlungsarten. Die Frage lautet daher: Wie kann man den Einkaufsprozess so vereinfachen und verkürzen, dass der Bezahlvorgang – auch mobil – intuitiv und rasch erfolgen kann?

Das Kundenverhalten im Webshop

Interessant ist die von den Endgeräten abhängige Verweildauer im Checkout, die naturgemäß bei Desktop-PCs mit 5 Minuten etwas höher liegt als bei Tablets, mit etwa 4 Minuten. Bei Smartphones sinkt sie gar auf unter 3 Minuten. Diese Erkenntnis fordert Responsives Design und eine möglichst geringe Anzahl von abgefragten Daten. Es ist gerade beim Zugang über Mobile Devices evident, dass niemand bei jedem Zahlungsvorgang wiederholt sämtliche Schritte im Checkout durchlaufen möchte.

Die Einbindung des Zahlungsprozesses in den Webshop ist eine wesentliche Voraussetzung für den Kaufabschluss. Eine innovative und sichere Lösung ist ein Checkout, der sich zwar optisch in der Shop-Umgebung des Betreibers befindet, jedoch einen komplett geschützten Zahlungsbereich bietet.

Man sollte davon ausgehen, dass ein Online-Shop Betreiber das Kundenverhalten in seinem Webshop eingehend studiert. Das wird aber derzeit nur von rund zehn Prozent der Online-Shopbetreiber getan und es wird nur von fünf Prozent hinterfragt, warum jemand seinen Kauf abbricht. Es gibt also noch viel Aufholpotenzial, wenn man sich den wichtigen Fragen widmet. Denn die aus den Antworten abgeleiteten Lösungen können den Geschäftserfolg signifikant steigern.

  • Christian Renk, Geschäftsführer Klarna Austria
    foto: economy

    Christian Renk, Geschäftsführer Klarna Austria

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