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Die Digitalisierung ändert alles

13. April 2017, 09:39

Täglich werden Vorzüge und Bedrohungen diskutiert. Ein Expertenkommentar von Markus Buchner, Geschäftsführer des Dialogdienstleisters ATMS.

Die Digitalisierung ist in aller Munde und kein Tag vergeht, an dem nicht in einem heimischen Medium die Vorzüge wie auch die Bedrohungen dieser Entwicklung beschrieben, analysiert und diskutiert werden. Zurecht, wie ich meine. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung, die in ihrer gesamten Tragweite für niemanden heute beurteilbar ist. Man sieht überall Vorboten. Ob das jedoch auch jene "digitalen Bausteine" sind, die zukünftig das Fundament für unsere Gesellschaft, unser Leben und unser Arbeiten sein werden, vermag niemand zu sagen. Sicher ist nur, dass sich die Welt um uns herum weiter verändern wird.

Telekommunikationsmarkt als Nukleus

Der Telekommunikationsmarkt in Österreich war definitiv seit seiner Liberalisierung einer jener Märkte, der die Digitalisierung für die gesamte Bevölkerung mit am stärksten erlebbar gemacht hat, ohne dass immer klar war, dass es sich hierbei um Digitalisierung handelt. Freuten sich die Konsumenten zu Beginn über günstigere Preise und "rauschfreie" Verbindungen, folgten später mobile Endgeräte, die die Dienste, die zu UMTS-Zeiten versprochen wurden, aber nicht funktionierten, endlich Wirklichkeit werden ließen. Plötzlich kann sogar ein Baby Fotos mit dem Handy schießen und Mama kann den Schnappschuss per WhatsApp an Oma und Opa schicken. Der Sohnemann skypt und videotelefoniert nächtelang mit seinen Freunden im Ausland, während die Tochter Selfies auf Instagram und Snapchat postet.

Die Fernbedienung des Lebens

Das Smartphone ist für viele Menschen bereits zur Fernbedienung ihres Lebens geworden. Damit ist klar, dass Unternehmen an dieser Entwicklung nicht vorbeigehen können. Rund 80 Prozent aller Anrufe zu Firmenhotlines in Österreich haben heute ihren Ursprung auf einem Mobiltelefon. Terminerinnerungen an Konsumenten werden fast ausschließlich per E-Mail und SMS-Nachricht versandt. Und bereits über 50.000 Menschen lassen sich für sie relevante Nachrichten und Informationen des Österreichischen Rundfunks per WhatsApp auf ihr Handy senden. Aber auch das sind alles nur kleine Beispiele für die rasant voranschreitende Digitalisierung des heimischen Telekommarktes. Viele von uns telefonieren heute bereits über das Internet, ohne es zu wissen. 2017 werden die Verkehrswege zwischen den heimischen Netzbetreibern auf das "Internet Protocol" umgestellt. In der Schweiz ist dieser Prozess ebenfalls seit einiger Zeit im Gange.

Die Demokratisierung der digitalen Services

Ein großer Vorteil der Digitalisierung ist die Flexibilität, die sie mit sich bringt. Ausreichend Bandbreite bzw. Mobilfunkversorgung am Aufenthaltsort vorausgesetzt, können Unternehmen heute Telefonielösungen einsetzen, die sich vor einigen Jahren nur Großkonzerne mit eigenen ITK-Abteilungen leisten konnten. VoIP ("Voice-over-IP") mag nur einigen Fachleuten ein Begriff sein. Verwendet wird es von fast allen von uns. Und wollte man vor einigen Jahren Gespräche mit seinen Kunden zu Schulungszwecken oder aufgrund rechtlicher Vorgaben aufzeichnen, musste man in mächtige IT-Systeme investieren. Heute kann die Aufzeichnungsleistung direkt aus dem Netz bezogen und nach Datenmenge und Speicherdauer abgerechnet werden. Ein weiteres Beispiel, wie Digitalisierung unseren Alltag verändert.

  • Markus Buchner, Geschäftsführer des Dialogdienstleisters ATMS
    foto: economy

    Markus Buchner, Geschäftsführer des Dialogdienstleisters ATMS

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