Bezahlschranke: Verweildauer geht bei diepresse.com zurück

11. April 2017, 12:43
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Aber keine Einbußen bei den Visits – User verbrachten im März 375 Jahre auf derStandard.at

Wien – Die Österreichische Webanalyse (ÖWA) hat am Dienstag die Zugriffszahlen für März 2017 veröffentlicht. Dem STANDARD-Dachangebot werden dabei 27.047.632 Visits ausgewiesen, die durchschnittliche Usetime beträgt sieben Minuten und 18 Sekunden.

Insgesamt verweilten die User damit im März rund 375 Jahre auf den Seiten des derStandard.at-Netzwerks. Ein Plus von rund 7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Ein Minus von 28,78 Prozent bei der Verweildauer bzw. 16,91 Prozent bei den Visits musste das Styria Digital One Dachangebot im März hinnehmen. Allerdings fielen mit der Einstellung von wirtschaftsblatt.at oder sportnet.at Portale weg, die im März 2016 noch Teil der Erhebung waren.

DiePresse.com setzt nach einer einmonatigen Testphase seit März 2017 auf eine sanfte Bezahlschranke, was sich in einem Rückgang der Verweildauer manifestiert. Mit der Installierung der Paywall ist die durchschnittliche Usetime im März auf 3 Minuten und 59 Sekunden pro Besuch gesunken. Ein Jahr davor lag die Verweildauer noch bei 4 Minuten und 49 Sekunden.

foto: öwa
Usetime (violett) und Visits (braun) im Jahresvergleich bei diePresse.com.

Leicht gestiegen sind im März hingegen die Visits – von 9,5 Millionen auf rund 9,6 Millionen – und die Page Impresssions. Der Großteil der Nachrichten ist nach wie vor kostenlos, nur aufwendigere Geschichten – die "Presse" nennt sie "Premium-Artikel" – nicht mehr. Sie können gegen zehn Euro pro Monat gelesen oder auch einzeln erworben werden.

"Rund 2000 zahlende Online-Abonnenten" verzeichnet diepresse.com mit Anfang April, sagte "Presse"-Chefredakteur Rainer Nowak im aktuellen "Datum".

Erstmals mit dabei bei der ÖWA ist die Flohmarkt-App Shpock. Ihr werden 91.793.284 Visits bescheinigt. (red, 11.4.2017)

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