Kind und Haustier: Freude und Verantwortung

    User-Diskussion12. April 2017, 08:00
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    Wenn Haustiere einziehen, hat das positive Effekte auf den Nachwuchs, birgt aber vielleicht auch Konfliktpotenzial, ob der Pflege derselben. Wie ist das in Ihrer Familie?

    "Ich will eine Katze!" "Bitte, darf ich einen Hund haben?" "So süß, dieser Hamster!" – Welche Eltern kennen das nicht? Bevor man die tierischen Wünsche des Kindes erfüllt, sollte jedoch genau überlegt werden, welches Viecherl für die Familie geeignet ist und wer für das neue Familienmitglied verantwortlich sein wird, denn die Lebenserwartung kann mitunter länger sein als der kindliche Enthusiasmus. Gerade wenn es um die Verantwortung geht, kann man den kindlichen Beschwörungen meist nicht allzu viel Glauben schenken. Diese Erfahrung haben auch User bereits gemacht:

    Weniger einsam und höherer Selbstwert durch ein Haustier

    Tiere brauchen auch von Zeit zu Zeit Ruhe und wollen nicht wie eine Puppe oder ein Stofftier behandelt werden. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, dass das Kind die Bedürfnisse des Tieres versteht und akzeptieren kann. Vor allem bei Hunden muss darauf geachtet werden, dass Kleinkinder nicht allein mit dem Tier spielen, da die Kleinen Signale der Vierbeiner oft noch nicht richtig deuten können. Dadurch kann es zu tragischen Unfällen kommen, selbst wenn es der Familienhund ist, wie erst kürzlich in der Steiermark.

    Für Kinder ist ein Haustier aber auch ein Gefährte, der für die soziale und emotionale Entwicklung gut ist, so eine Studie der University of Liverpool. Es zeigte sich, dass Haustiere einen positiven Einfluss auf das Selbstwertgefühl und gegen Einsamkeitsgefühle haben. Auch wenn Haustiere Arbeit bedeuten, so möchte dieser User die seinen nicht missen, haben die Hunde doch auch bei der Erziehungsarbeit mitgeholfen:

    Wie man sich um ein Tier kümmert, lernen Kinder auch durch Nachahmung, berichtet ein User:

    Verantwortung übernehmen zu lernen ist für viele Eltern der Grund für die Anschaffung eines Haustieres. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob der Zeitpunkt bei seinem Kind schon richtig ist, kann den Tipp eines Users aufgreifen und gemeinsam mit seinem Nachwuchs als Tiersitter tätig werden:

    Welches Haustier haben Sie?

    War das Haustier der Wunsch Ihres Kindes? Wer kümmert sich um das tierische Familienmitglied? Können Sie die positiven Effekte wie in der Studie beschrieben beobachten? Wie bringen Sie Ihrem Kind den richtigen Umgang mit Haustieren bei? Erzählen Sie uns von Ihren tierischen Erfahrungen! (Judith Handlbauer, 12.4.2017)

    • Kinder brauchen auch die nötige Reife, um ein Haustier nicht wie ein Stofftier zu behandeln. Wie gehen Ihre Kinder mit dem Haustier um?

      Kinder brauchen auch die nötige Reife, um ein Haustier nicht wie ein Stofftier zu behandeln. Wie gehen Ihre Kinder mit dem Haustier um?

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