Institute erhöhen deutsche Konjunkturprognose

11. April 2017, 10:51
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Wirtschaft in Deutschland soll stärker anziehen als erwartet

Berlin – Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute blicken Insidern zufolge optimistischer auf die deutsche Konjunktur. Sie erhöhten ihre Wachstumsprognose für 2017 auf 1,5 von bislang 1,4 Prozent, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von mehreren Personen, die mit dem Frühjahrsgutachten für die Bundesregierung vertraut sind. Für das nächste Jahr erwarten die Ökonomen demnach einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes um 1,8 (bisher 1,6) Prozent. Zugleich gehe der kräftige Stellenaufbau weiter. In diesem und im kommenden Jahr rechnen die Experten den Insidern zufolge damit, dass die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um rund eine Million steigt. Das Gutachten trägt den Namen "Aufschwung festigt sich trotz weltwirtschaftlicher Risiken".

Die sogenannte Gemeinschaftsdiagnose der Forschungsinstitute für die Bundesregierung soll am Mittwoch veröffentlicht werden. Sie dient ihr als Basis für die eigenen Prognosen. Beteiligt an dem Gutachten sind unter anderem das Münchner Ifo-Institut, das Berliner DIW, das Essener RWI, das Kieler IfW und das IWH Halle. (Reuters, 11.4.2017)

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