Taperingdays: Vor Boston noch ins Pustertal

Ansichtssache12. April 2017, 06:00
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Von Jammern auf allerhöchstem Niveau, einem Morgenlauf durch Südtirol und dem Balanceakt zwischen Erholung und Feinschliff kurz vor einem Marathon

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foto: thomas rottenberg

Als echter – weil sogar mit der gleichen Postleitzahl wie Familie Sackbauer aufgewachsener – Wiener hat man ja einen Ruf zu wahren. Den des ewigen Nörglers nämlich. Also muss ich heute jammern: In Südtirol laufen zu gehen und dabei nicht im Wald über Stock, Stein und Wurzeln zu hirschen oder – noch besser – hoch hinaus über die Baumgrenze ins (Hoch-)Alpine zu rennen (und dabei dann dem Yeti oder sogar Reinhold Messner zu begegnen) ist deprimierend. Schließlich ist Südtirol an sich und das Pustertal im Besonderen ein Traum. Im Winter wie im Sommer. Im Herbst auch. Und im Frühling erst recht. Und immer, immer, immer hat das mit Bergen zu tun. Wie doof – oder arm – muss man also sein, wenn man in Südtirol laufen geht – und im Flachen bleibt?

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