Bisher 204 Millionen Euro der Breitbandmilliarde vergeben

10. April 2017, 14:41
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Erste kleinere Gemeinden am Land sollen schon bald davon profitieren

Erste kleinere Gemeinden am Land sollen schon bald von der Breitbandmilliarde der Bundesregierung profitieren. Deren Einwohner können sich schon bald über Internet mit einer Geschwindigkeit von bis 100 Mbit/s freuen. Dann muss auch das für die Förderung zuständige Infrastrukturministerium den Gemeinden Geld auszahlen, sobald die Rechnungen geprüft wurden. Bisher hat das Infrastrukturministerium entsprechende Zusagen in der Höhe von "ca. 204 Millionen Euro" getätigt. Dies geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der Grünen hervor.

Glasfaser-Infrastruktur

Das meiste Geld geht "nahezu ausschließlich" in den Ausbau der Glasfaser-Infrastruktur. Damit soll Österreich bis 2020 flächendeckend mit schnellem Internet (100 Mbit/s) versorgt werden. Die Mobilfunker T-Mobile und "3" sind über diesen Festnetzausbau nicht gerade glücklich, da sie so kaum zu einem Stück des Kuchens kommen können.

Vorerst kein Geld für das 5G-Musterland

Die Pläne der Regierung, aus Österreich ein 5G-Musterland zu machen, werden vorerst wohl ohne Geld der Breitbandmilliarde umgesetzt werden müssen. Laut dem Ministerium wurden bisher "keine Mittel für den 5G Ausbau reserviert bzw. ausgegeben". Derzeit wird aber an einer Strategie für den Ausbau der kommenden Mobilfunkgeneration gearbeitet. (sum, 10.4.2017)

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    foto: apa
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