Kolumbien richtet nach Erdrutsch Schuttzone ein

10. April 2017, 07:57
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Abholzung künftig verboten

Bogota – Nach dem Erdrutsch mit mehr als 300 Toten wird in der kolumbianischen Stadt Mocoa eine Schutzzone eingerichtet. In dem Katastrophengebiet sei künftig jegliche industrielle Aktivität verboten, kündigte Umweltminister Luis Alberto Murillo am Sonntag bei einem Besuch in Mocoa an. Damit soll unter anderem die Abholzung der Wälder verhindert werden, die nach Behördenangaben zu dem Unglück beitrug.

Nach sintflutartigen Regenfällen hatten Schlammlawinen Ende März weite Teile von Mocoa verwüstet. Mindestens 316 Menschen starben, unter ihnen 107 Kinder und Jugendliche. Mehr als 100 wurden am Sonntag weiterhin vermisst. (APA/AFP, 10.4.2017)

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