ManUnited siegt 3:0, Leicester-Erfolgslauf endet

9. April 2017, 20:00
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Team von José Mourinho setzt sich mit 3:0 gegen Sunderland durch. Leicester bezieht 2:4-Pleite gegen Everton

Sunderland/London – Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United ist in der Premier League zumindest vorläufig auf Platz fünf geklettert. Die "Red Devils" fuhren am Sonntag bei Schlusslicht Sunderland einen 3:0-Pflichtsieg ein. Kein Erfolgserlebnis gab es hingegen für Leicester City. Nach sechs Pflichtspielsiegen en suite unterlag der Arbeitgeber des nicht eingesetzten Christian Fuchs Everton auswärts 2:4.

ManUniteds Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic (30.) leitete den Sieg mit seinem 28. Pflichtspieltor, dem 17. in der Liga, bereits vor der Pause ein. Henrich Mchitarjan (46.) und "Joker" Marcus Rashford (90.) machten nach dem Seitenwechsel alles klar. Der Letzte Sunderland, der seit mehr als zehn Stunden ohne Torerfolg ist, musste ab der 43. Minute zu zehnt auskommen, weil Sebastian Larsson die Rote Karte gesehen hatte. United (57 Punkte) zog mit dem Sieg im Stadium of Light an Arsenal (54) vorbei. Die "Gunners" sind am Montagabend noch bei Crystal Palace im Einsatz.

United fehlen vier Punkte auf den Lokalrivalen ManCity, der eine Partie mehr ausgetragen hat. Der Vierte darf noch in der Champions-League-Qualifikation antreten.

Leicester schont

Leicester kassierte nach fünf Ligasiegen hintereinander wieder einmal eine Niederlage, die erste unter Neo-Coach Craig Shakespeare. Der Trainer hatte sein Team auch im Hinblick auf das Champions-League-Viertelfinal-Duell bei Atletico Madrid am Mittwoch gleich an fünf Positionen verändert, dabei auch Fuchs eine Pause gegönnt. Der Niederösterreicher stand nicht einmal im Kader des Tabellenelften.

Tom Davies traf für Everton schon nach 30 Sekunden. Mit einem Doppelschlag von Islam Slimani (4.) und Marc Albrighton (10.) gaben die "Foxes" aber schnell eine Antwort. Die Gastgeber behielten am Ende dank Toren von Romelu Lukaku (23., 57.), Nummer 22 und 23 in der Liga, und Phil Jagielka (41.) noch verdient die Oberhand. (APA, 9.4.2017)

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    foto: apa/afp/scott heppell
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