Explosive Pikrinsäure aus Wiener Boku entfernt

9. April 2017, 12:40
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War fachgerecht gelagert – Keine akute Gefahr

Wien – In der Universität für Bodenkultur (Boku) in Wien-Döbling sind am Samstag Restbestände von explosiver Pikrinsäure entdeckt worden. Laut Polizeisprecher Thomas Keiblinger war die Chemikalie sachgerecht gelagert, weshalb keine akute Gefahr bestand. Der Stoff wurde geborgen und zur Entsorgung nach Blumau gebracht.

Pikrin wurde unter anderem im Ersten Weltkrieg als Sprengstoff verwendet. Zum Großteil seien die Säuren in den vergangenen Jahrzehnten vernichtet worden, in diversen Labors tauchen sie jedoch nach wie vor auf, so nun auch in der Boku. Ein Chemiker und ein Sprengstoffexperte begutachteten die 1.450 Gramm. Das Universitätsgebäude war am Wochenende ohnehin leer, die Muthgasse musste jedoch für den Abtransport kurz gesperrt werden. (APA, 9.4.2017)

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