WAC hofft gegen Altach auf Heimstärke

7. April 2017, 15:18
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Kärntner vor eigenem Publikum seit vier Partien unbesiegt – Scherb zog Lehren aus 0:5 gegen Salzburg

Wolfsberg/Altach – Der WAC setzt im Fußball-Bundesliga-Spiel am Samstag gegen den SCR Altach auf seine Heimstärke. Aus den vier jüngsten Auftritten in der Lavanttal-Arena holten die Kärntner zehn Punkte, nun soll auch gegen den Tabellenzweiten angeschrieben werden. "Wir hoffen, dass wir diese Serie fortsetzen können", erklärte Coach Heimo Pfeifenberger.

Auswärts klappte es für die Wolfsberger zuletzt nicht nach Wunsch, wie das jüngste 0:4 bei Sturm Graz bewies. "Da spielen wir einen Tick reservierter, das ist schwer zu erklären. Aber daheim fühlen wir uns so richtig wohl", sagte Pfeifenberger.

Deswegen befindet sich der WAC im Rennen um den Ligaverbleib auch in einer relativ komfortablen Situation – der Tabellensechste liegt neun Zähler vor dem Schlusslicht SV Ried. In Sicherheit will sich Pfeifenberger dennoch nicht wiegen. "Ich habe vollstes Vertrauen in die Mannschaft, dass wir die nötigen Punkte holen, doch man muss natürlich immer auf der Hut sein."

Auf den WAC wartet ein Gegner, der in der Frühjahrstabelle nur auf Rang acht liegt. "Die Altacher haben einen super Herbst gespielt, und dann kommt eben eine Phase, da geht die Serie einfach nicht mehr so weiter. Trotzdem: Wenn man nach 27 Runden auf Platz zwei liegt, hat man sehr viel richtig gemacht", betonte Pfeifenberger.

Altacher wollen erster Salzburg-Verfolger bleiben

Diese Ansicht vertrat auch Altach-Betreuer Martin Scherb. "Rang zwei nach drei Meisterschafts-Vierteln zeigt, wie überragend die Leistung des Vereins über die gesamte Saison mit allen Beteiligten war. Jetzt wollen wir auch nach vier Vierteln eine tolle Saison haben", kündigte der Niederösterreicher an.

Dazu bedarf es aber einer klaren Steigerung im Vergleich zum Heim-0:5 vor einer Woche gegen Red Bull Salzburg. "Es hilft nichts, wenn man wie gegen Salzburg zwischen den zwei Sechzehnern gut mitspielt, aber defensiv nicht konsequent genug ist und vorne nicht den Nachdruck hat", sagte Scherb. Sein Club hat die jüngsten zwei Auswärtsspiele ohne erzieltes Tor verloren, allerdings alle drei bisherigen Saisonpartien gegen den WAC gewonnen. (APA, 7. 4. 2017)

Mögliche Aufstellungen:


Wolfsberger AC – SCR Altach
(Wolfsberg, Lavanttal-Arena, 18.30 Uhr, SR Schüttengruber). Bisherige Saisonergebnisse: 0:1 (a), 1:2 (h), 1:2 (a)

WAC: Kofler – Baldauf, Sollbauer, Rnic, Palla – Wernitznig, Tschernegg/Hüttenbrenner, M. Leitgeb, Klem – Orgill, Hellqvist

Ersatz: Sallinger – Augustin, Drescher, Rabitsch, G. Nutz, Sanogo

Es fehlen: Prosenik, Offenbacher (beide Oberschenkelprobleme), Dobnik (Kreuzbandriss), Trdina, Rosenberger (beide im Aufbautraining), Topcagic (erkrankt), Ouedraogo (Knöchelverletzung), Standfest (Wadenprobleme), Zündel (Rückenprobleme), Jacobo (gesperrt)

Fraglich: Tschernegg (Adduktorenprobleme)

Altach: Lukse – Zech, Netzer, Zwischenbrugger – Lienhart, Ngwat-Mahop, Jäger, Salomon, Schreiner – Ngamaleu, Dovedan

Ersatz: Kobras – Janeczek, Schilling, Sakic, Harrer, Zivotic, Luxbacher

Es fehlen: Prokopic (Achillessehnen-Teilabriss), Galvao (Armbruch)

  • Phillips unter sich. Das Duell Netzer (li.) gegen Prosenik (re.) muss verletzungsbedingt verschoben werden. Letzeren zwickt der Oberschenkel.
    apa/gert eggenberger

    Phillips unter sich. Das Duell Netzer (li.) gegen Prosenik (re.) muss verletzungsbedingt verschoben werden. Letzeren zwickt der Oberschenkel.

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