Xbox Scorpio: Fragen zu Preis, Kinect und Virtual Reality

7. April 2017, 13:31
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Während Microsoft sich noch in vieler Hinsicht bedeckt hält, geben Aussagen des Konzerns Rückschlüsse auf weitere Details

Im Zuge der Hardware-Vorstellung von Microsofts nächster Spielkonsole Xbox Scorpio sind einige wesentliche Punkte nicht verraten worden, die nun dennoch heiß diskutiert werden auf Branchenportalen.

Dazu gehört die Frage nach dem Preis. Hier hält sich Microsoft bedeckt, doch einem Interview mit der Seite Eurogamer nach wird die Scorpio klar als "Premium-Produkt" lanciert. "Eines scheint klar zu sein: Project Scorpio wird teurer sein als die PS4 Pro", schreibt die Branchenseite, die einen exklusiven Einblick in die Hardware erhalten hat. "Unsere Schätzung ist 499 Dollar – der gleiche Launch-Preis, den auch die originale Xbox One hatte", so Eurogamer.

Kinect und VR

Wie Microsoft zudem andeutete, wird man auch mit der Xbox Scorpio keine weiteren Unternehmungen in Richtung Kinect-Integration anpeilen. Der Bewegungssensor galt bei der originalen Xbox One noch als integraler Bestandteil. Wie schon die Xbox One S wird aber nun auch die Scorpio keinen dedizierten Kinect-Anschluss mehr aufweisen. Wer den Sensor an der Konsole betreiben möchte, benötigt einen 40 Dollar teuren USB-Adapter.

Vorerst zumindest scheint es auch keine unmittelbaren Pläne zur Unterstützung von Virtual-Reality-Systemen unter der Scorpio zu geben. Kündigte Microsoft die Konsole im Juni 2016 noch als Plattform für VR-Games an, ruderte man in den vergangenen Monaten stückweise zurück. Einem Blogeintrag des Konzerns zufolge habe man dennoch vor, in Zukunft "Mixed-Reality"-Inhalte für die Xbox-One-Familie anzubieten – inklusive Scorpio. Allerdings nicht vor 2018. (red, 7.4.2017)

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    foto: microsoft
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