Kurse in Asien fallen nach US-Luftangriff auf Syrien

    7. April 2017, 07:12
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    Ölpreis steigt aus Sorge vor Lieferengpässen im Nahen Osten

    Hongkong/Damaskus – Nach dem US-Luftangriff auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt sind die Kurse an den asiatischen Börsen auf Talfahrt gegangen. Die Anleger wandten sich am Freitag sicheren Geldanlagen wie Gold und der japanischen Währung Yen zu. In Hongkong sank der Aktienindex im morgendlichen Handel um 1,1 Prozentpunkte, in Shanghai um 0,2 Punkte. In Sydney waren es 0,3 Prozentpunkte und in Seoul 0,4.

    Aus Sorge um die Öllieferungen aus dem Nahen Osten stiegen die Ölpreise unterdessen um fast zwei Prozent. "Syrien ist kein großer Ölproduzent, aber es besteht ein Risiko der Eskalation in der gesamten Region", sagte der Chefanalyst von CMC Markets in Sydney, Ric Spooner.

    Der Luftangriff überschattete das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Florida. Der Gipfel wird wegen der US-Kritik an Chinas Handelspolitik von der Finanzwelt genau beobachtet. Trump wirft Peking vor, für den Verlust von Arbeitsplätzen in den USA verantwortlich zu sein und die chinesische Währung zu manipulieren, um Handelsvorteile zu erhalten. (APA, AFP, 7.4.2017)

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