US-Regierung verlangt von Twitter Identität von Trump-Kritiker

7. April 2017, 06:00
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Twitter wehrt sich mit Klage gegen Datenbegehren

Twitter hat die US-Regierung verklagt, nachdem diese den Internetkonzern angeblich zur Herausgabe von Nutzerdaten zwingen wollte. Das Heimatschutzministerium wollte wissen, wer sich hinter einem Twitter-Konto verbirgt, über das Kritik an US-Präsident Donald Trump geübt wurde. Das geht aus Gerichtsdokumenten hervor, die am Donnerstag bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereicht wurden.

Widerstand

Es handelt sich demnach um den Ende Jänner eröffneten und anonym betriebenen Account @ALT_USCIS, der unter anderem zum Widerstand gegen Trumps umstrittene Einwanderungspolitik aufruft. Twitter will die Daten des oder der Nutzer nicht herausgeben und hält das Vorgehen der Regierung laut der Klageschrift für einen widerrechtlichen Angriff auf die Meinungsfreiheit.

Marketingaktion mit Trump

Zugleich wirbt das Unternehmen in Tokio mit dem Konterfei des US-Präsidenten, der den Kurznachrichtendienst selbst rege nutzt und dem dort zuletzt 27,4 Millionen Nutzer folgten. Gegenüber der Tech-Website "TechCrunch" erklärte Twitter, es handle sich um eine zweiwöchige Marketingaktion, die sich auf Japan beschränke. (APA, dpa, 7.4.2017)

  • Twitter weigert sich, die Daten herauszugeben
    foto: ap/sanchez

    Twitter weigert sich, die Daten herauszugeben

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