Keine Liegestütze: FBI plant, Fitnesstests für Hacker zu lockern

6. April 2017, 11:14
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Das FBI will eine eigene "Cyber University" eröffnen, da viele Hacker von Fitness- und Schießtraining abgeschreckt werden

Die besten Hacker könne das FBI nicht rekrutieren, weil diese gerne Marihuana rauchen: Das meinte FBI-Chef James Comey 2014 zwar nicht ganz ernst – Fakt ist aber, dass die strengen Voraussetzungen für eine Tätigkeit bei der US-Bundespolizei viele talentierte IT-Fachkräfte abschrecken. So müssen auch Agenten, die in der Cyberabteilung arbeiten, Fitness- und Schießtrainings absolvieren. Und entsprechende Vorrausetzungen mitbringen. Das FBI finde Personen, "die integer, sehr smart sind und sich im Cyberbereich auskennen – aber keine Liegestütze können", lamentierte Comey vor kurzem.

Cyber University

Jetzt bastelt das FBI an einer Cyber University, die Agenten für die Cyberabteilungen bereitstellen soll. Um dort aufgenommen zu werden, müssen keine Fitnesstests absolviert werden. Marihuana dürfen FBI-Mitarbeiter aber nach wie vor nicht konsumieren. Nicht nur das FBI tut sich schwer damit, Hacker zu rekrutieren. Auch die deutsche Bundeswehr und Geheimdienste finden kaum Personal. Das liegt daran, dass IT-Konzerne oftmals bessere Gehälter zahlen können. (red, 6.4.2017)

  • FBI-Chef Comey will auch Hacker, die nicht ganz so fit sind
    foto: apa/getty/chipsomode

    FBI-Chef Comey will auch Hacker, die nicht ganz so fit sind

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