Hinausgedrängte Bene-Aktionäre bekommen Nachschlag

6. April 2017, 08:42
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Grossnigg und Bartenstein müssen laut Gerichtsvergleich 600.000 Euro zahlen

Wien/Waidhofen a.d. Ybbs – Die beim Büromöbelhersteller Bene via Squeeze-out hinausgedrängten Kleinaktionäre bekommen einen Nachschlag. Am Gericht St. Pölten kam ein Vergleich zustande. Die Anleger, die rund zwei Millionen Aktien halten, erhalten zu dem 2015 gebotenen Abfindungspreis von 1,03 Euro 28 Cent je Aktie dazu, berichtete die "Presse".

Der Sanierer Erhard Grossnigg und Ex-Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP), die das Traditionsunternehmen übernommen und so vor der Pleite gerettet haben, müssen noch knapp 600.000 Euro plus Gerichtskosten zahlen. Das Überprüfungsverfahren hatte Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger vom Interessenverband der Anleger (IVA) beantragt. Er zeigte sich dem Zeitungsbericht zufolge zufrieden mit dem Ergebnis. (APA, 6.4.2017)

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