Grundsatzeinigung zu Umtauschverhältnis Immofinanz/Immoeast

5. April 2017, 19:19
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Vergleich mit "überwiegendem Teil" der Betroffenen – Sieben Jahre nach Verschmelzung – 0,088 Immofinanz-Aktien pro ehemaliger Immoeast Aktie

Wien – Die Immofinanz hat sieben Jahre nach der Verschmelzung mit der Immoeast eine Grundsatzeinigung für das Umtauschverhältnis der Aktien der beiden Unternehmen erreicht. Mit dem "überwiegenden Teil der Antragsteller und den im Verfahren bestellten Vertretern der jeweiligen Aktionärsgruppen" sei eine Grundsatzeinigung für einen außergerichtlichen Vergleich erzielt worden, teilte die Immofinanz mit.

Die Grundsatzeinigung, der alle Antragsteller zustimmen müssten, sieht vor, dass die Immofinanz 30.019.578 zusätzliche Aktien ausgibt und im Verhältnis von 0,088 Aktien der Immofinanz pro ehemaliger Immoeast Aktie zugeteilt werden. Davon würden rund 341,1 Mio. ehemalige Immoeast-Aktien profitieren, bei einem Kurs von 1,80 Euro entspräche dies einer Ausgleichsleistung von rund 54 Mio. Euro. Wobei die Immofinanz derzeit mehr als 11 Mio. eigene Aktien im Bestand hat die für die Transaktion genutzt werden können. Nach heutigem Stand müssten gut 18,6 Mio. junge Aktien ausgegeben werden, das entspräche 1,8 Prozent des Grundkapitals.

Die Immofinanz hofft damit Rechtssicherheit zu schaffen und die letzte historische Rechtsstreitigkeit auf Aktionärsebene beizulegen, schreibt Immofinanz-CEO Oliver Schumy am Mittwochabend in einer Aussendung. Die Vereinbarung werde nun dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vorgeschlagen. Das Handelsgericht Wien müsse noch den Vergleich und die Aktienausgabe genehmigen. Die Aktienzuteilung sei bis zum 1. Juni 2017 geplant. (APA, 5.4.2017)

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