Drei Olympiasieger verlieren ihre Medaillen

5. April 2017, 19:17
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Zwei Ringer von 2008, eine Gewichtheberin von 2012 gedopt

Lausanne – Das Internationale Olympische Komitee hat nach positiven Doping-Nachtests drei Olympia-Medaillengewinner disqualifiziert. Der usbekische Freistilringer Artur Taimasow, Olympiasieger von Peking 2008 im Superschwergewicht, muss seine Medaille ebenso abgeben wie Wassili Fjodorischin aus der Ukraine, Silbermedaillengewinner im Federgewicht.

Wie das IOC am Mittwoch mitteilte, wurde mit Swetlana Zarukajewa auch eine Medaillengewinnerin von den Olympischen Spielen in London 2012 disqualifiziert. Die 29-jährige Russin hatte im Gewichtheben in der Klasse bis 63 Kilogramm Silber geholt.

Alle drei Athleten wurden der Einnahme der verbotenen Substanz Turinabol überführt, bei Taimasow wurde zusätzlich Stanozolol gefunden. Mit neuen Analysemethoden untersucht das IOC mehr als 1.000 Dopingproben der Sommerspiele 2008 und 2012. (APA, 5.4.2017)

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