EU-Kommission erlaubt HP den Kauf der Samsung-Druckersparte

    5. April 2017, 15:58
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    Keine negativen Auswirkungen auf Wettbewerb befürchtet

    Die EU-Kommission hat dem US-Druckerhersteller HP Inc den Kauf der Sparte des koreanischen Konzerns Samsung erlaubt. Die Fusion habe "nicht die Fähigkeit, noch die Intention, andere konkurrierende Lieferanten dieser Produkte auszuschließen", begründete die Wettbewerbsbehörde am Mittwoch ihre Zustimmung. Der Markt werde derzeit von "vielen verschiedenen" Unternehmen bestimmt.

    Aufspaltung

    Der Computerhersteller Hewlett-Packard hatte sich 2015 aufgespalten: Seither läuft das Geschäft mit Computern und Druckern über HP Inc. Im vergangenen Jahr strich HP Inc. tausende Stellen. Bereits vor der Aufspaltung der Unternehmen hatte Hewlett-Packard zehntausende Arbeitsplätze abgebaut.

    Samsung ist einer der Marktführer bei Smartphones, Fernsehern und Speicherchips und will sich von kleineren Geschäftsbereichen trennen. Der geplante Verkauf der Druckersparte wurde im vergangenen Herbst bekannt. Zuletzt schwächte das Fiasko um das Smartphone Galaxy Note 7 wegen der Explosionsgefahr der Akkus den Ruf des Unternehmens. Samsung setzen derzeit darüber hinaus Vorwürfe zu, in die Korruptionsaffäre um die inzwischen entmachtete südkoreanische Präsidentin Park Geun Hye verwickelt zu sein. (APA, 5.4.2017)

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    HP

    • HP kann Samsungs Druckersparte übernehmen.
      foto: stephen lam / reuters

      HP kann Samsungs Druckersparte übernehmen.

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