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Ökologie und Umweltschutz

21. März 2017, 16:49

Bis vor kurzem wurden Produkte einzig auf Grund ihrer materialtechnischen, ästhetischen und wirtschaftlichen Aspekte beurteilt. Eine Ökobilanz beurteilt gesamtheitlich.

Wienerberger betrachtet Gebäude ganzheitlich – von der Gebäudehülle über die Haustechnik bis hin zum eingesetzten Energieträger

Durch ständige Forschung und Entwicklung optimieren wir unsere Produkte und schaffen innovative Lösungen – wie den neuen mit Mineralwolle gefüllten hochwärmedämmenden Hintermauerziegel. Durch optimalen Wärmeschutz (d.h. niedriger U-Wert + hohe Wärmespeicherfähigkeit) wird der Heizenergiebedarf minimiert wird und damit auch der Verbrauch wertvoller Energieressourcen, sowie die Emission von Schadstoffen, wie z.B. CO2.

Der Wärmeschutz von Ziegelmauerwerk wurde in den letzten Jahren und Jahrzehnten ständig verbessert. Heute werden durch die Ziegel der Porotherm W.i Klasse bereits U-Werte ab 0,12 W/m2 erreicht.

Die Ökobilanz beurteilt Baustoffe gesamtheitlich

Ziel ist es, zu einer einheitlichen Betrachtungsweise der ökologischen Qualität von Baustoffen zu gelangen. Als Mittel hierzu soll die sogenannte "Ökobilanz" dienen. Diese soll alle über den gesamten Lebenszyklus des Produktes auftretenden Auswirkungen auf Mensch und Umwelt (Luft, Boden, Wasser) sowie den Verbrauch an Ressourcen qualitativ und nach Möglichkeit quantitativ erfassen. Die folgenden Abschnitte im Produktlebenszyklus sind hierbei zu berücksichtigen:

Rohstoffgewinnung Produktion Nutzungsphase des Bauwerkes

Weitere Aspekte des Umweltschutzes

Ziegel erfüllen alle bauphysikalischen Anforderungen, wie Wärmeschutz, Feuchtigkeitsschutz, Schallschutz, Brandschutz und auch die Tragfunktion durch ein einziges Material und nicht – wie bei anderen Bauweisen – durch eine Aufteilung der Funktionen auf mehrere Schichten, bzw. durch – ökologisch oft bedenkliche – Verbundkonstruktionen. Im Zusammenhang mit der Nutzungsphase der Bauten ist auch darauf hinzuweisen, dass aus einer Ziegelwand keinerlei Schadstoffe in die Raumluft abgegeben werden, und zwar weder im normalen Gebrauchszustand noch im Störfall (z.B. Brand).

Ökologische Bewertung des Lebenszyklus des Baustoffes Ziegel

Verarbeitung – Errichtung von Bauten

rasche Bauweise durch Planziegel-Technologie keine Schadstoffemission bei der Verarbeitung geringe Lärmbelästigung bei der Verarbeitung vergleichsweise geringe ergonomische Beanspruchung der Verarbeiter keine problematischen Baustoffabfälle

Erhaltung – Renovierung – Sanierung

Langlebigkeit hohe Substanzwerte von Ziegelbauten geringer Materialaufwand geringer Schwierigkeitsgrad

Abbruch

vergleichsweise geringer Energieaufwand keine Notwendigkeit der Stofftrennung bei einschaliger Ziegelbauweise einfache Baurestmassentrennung bei Ziegel-Zweischalenmauerwerk

Deponie

geringe Kosten der Deponierung (Eluatklasse 2) kein Sondermüll keine Abgabe von Schadstoffen an den Untergrund

Recycling

hoher wiederverwertbarer Anteil am Gesamtabbruchmaterial geringer Energieaufwand

Transporte

lokale Baustoffproduktion an 7 Wienerberger Standorten Rohstoffabbau und Produktion räumlich gekoppelt niedriger Energiebedarf und Schadstoffausstoß wegen kurzer Transportwege

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