Österreichische Anzeigen-Kampagne unterstützt türkische Journalisten

4. April 2017, 15:52
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Medienverbände fordern Freiheit für Inhaftierte

Wien – Österreichische Medienverbände setzen sich mit Print-Anzeigen für türkische Journalisten ein. Auf dem Sujet, das in heimischen Zeitungen geschaltet wurde, fordern sie die Freilassung von mindestens 150 inhaftierten Journalisten. Getragen wird die Initiative unter anderem vom Presserat, dem Verband Österreichischer Zeitungen, Reporter ohne Grenzen sowie dem International Press Institute (IPI).

"Es reicht in der Türkei aus, einen kurdischen Anführer zu interviewen, um als Terrorist zu gelten und eingesperrt zu werden. Das hat der Fall von Deniz Yücel gezeigt", begründete Presserat-Geschäftsführer Alexander Warzilek die Aktion. "Unabhängiger Journalismus ist in der Türkei massiv bedroht. Deswegen haben wir eine breite Allianz von Journalisten- und Medienorganisationen gebildet und fordern die sofortige Freilassung aller in der Türkei inhaftierten Journalisten."

Weiters mit an Bord sind die Initiative für Qualität im Journalismus, die Journalistengewerkschaft gpa-djp, der Presseclub Concordia und der ORF-Redakteursrat. (APA, 4.4.2017)

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