Balkon, Garten, Terrasse: Rückzugsorte mit Konfliktpotenzial?

User-Diskussion5. April 2017, 07:00
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Mit den steigenden Temperaturen verlagert sich das Leben von drinnen nach draußen – das begünstigt Nachbarschaftsstreit

Mit dem Einzug der wärmeren Temperaturen werden auch die Freiflächen wieder mehr genutzt: Mancherorts werden bereits die ersten Blumen am Balkon gepflanzt, die Terrassenmöbel auf der Loggia in Stellung gebracht und der Griller auf der Terrasse angeheizt.

Aber schon nach den ersten warmen Tagen ist bei manchen die Toleranzgrenze überschritten, wie auch eine User-Diskussion über lästige Alltags-Geräusche vor kurzem zeigte:

Nerven können auch Nachbarn, die am Balkon Partys feiern, bellende Hunde oder lärmende Kinder im Innenhof, Hobbygärtner, die es mit dem Gießen der Balkonblumen ein bisschen zu genau nehmen und den Balkon darunter unter Wasser setzen.

Ein häufiges Ärgernis sind aber auch Hausbewohnern, die ein bisschen zu neugierig sind und auf die anderen Balkone oder in den Garten spechteln. Viele regt auch Grillgeruch auf oder Bewohner, die Kette rauchen – mit dem Resultat, dass es auf dem Balkon olfaktorisch nicht mehr auszuhalten ist.

Laute Nachbarn?

Haben Sie einen Balkon – und wenn ja, ist er Ihr privater Rückzugsort? Oder zerstören Ihnen laute Nachbarn oder vorbeiziehende Autokolonnen alle Jahre wieder die Freude daran? Welche nachbarschaftlichen Streitereien haben Sie schon erlebt – und wie haben Sie sie beigelegt? Wie wichtig ist Ihnen eine private Freifläche wie ein Balkon oder eine Terrasse bei der Wohnungssuche – und wieviel wären Sie bereit, dafür zu bezahlen? (red, 5.4.2017)

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