Aktivisten warfen Farbe auf Haus der Burschenschaft Olympia

    4. April 2017, 12:44
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    Linksradikale Gruppe bekannte sich auf Facebook zu Farbbeutelattacke in Gedenken an Ernst Kirchweger

    Wien – Das Gebäude der vom DÖW als rechtsextrem eingestuften Burschenschaft Olympia in Wien-Marihilf ist in der Nacht auf Montag mit Farbbeuteln beworfen und mit Lackspray besprüht worden. Bei der Aktion wurden auch zwei Autos beschädigt, gab die Landespolizeidirektion Wien bekannt. Auf Facebook bekannte sich die laut eigenen Angaben linksradikale Wiener Gruppe "autonome antifa w" zu der Tat.

    Ein Zeuge alarmierte die Polizei, jedoch war die anschließende Fahndung nicht erfolgreich. In ihrem Posting schrieb die "autonome antifa w", sie habe die Fassade im Gedenken an Ernst Kirchweger "markiert". Kirchweger war Widerstandskämpfer und KZ-Häftling, er gilt als erstes "politisches Opfer" der Zweiten Republik: Bei einer Schlägerei zwischen demonstrierenden Widerstandskämpfern und nationalen Studenten wurde er 1965 in Wien schwer verletzt und starb in der Folge im Alter von 66 Jahren am 2. April. (APA, 4.4.2017)

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