Wellnessurlaub: Zum Entspannen in den Osten

    4. April 2017, 14:56
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    Warum nicht einmal das Wellness-Angebot in Ungarn, Slowenien, Polen oder in Tschechien kennenlernen? Hier ein paar Vorschläge

    Mit dem Frühlingsbeginn steht bei vielen nicht nur der Frühjahrsputz, sondern auch wieder mehr Sport, aktiver werden und seinem Körper etwas Gutes tun auf der Vorsatzliste. Erstklassige Hotels mit entsprechenden Angeboten sind längst nicht mehr nur in hierzulande zu finden. Warum nicht einmal das Wellness-Angebot in Ungarn, Slowenien, Polen oder in Tschechien kennenlernen?

    Slowenien

    Die slowenische Gemeinde Bled, am gleichnamigen See gelegen, wurde bereits 1855 durch den Naturheilkundler Arnold Rikli zu einem anerkannten Kur- und Badeort. Bis heute werden seine speziellen Anwendungen, die bei Schlafstörungen oder Migräne helfen sollen, angeboten.

    foto: reuters/srdjan zivulovic
    Bled

    Durch die umliegenden Berge ist Bled zudem vor kalten Nordwinden geschützt, was eine lange Badesaison bei angenehmem Klima ermöglicht und der Grund dafür ist, warum der Sport- und Gesundheitstourismus hier besonders gut vertreten ist. Auch im Winter ist die Region bei Ski-Fans beliebt. Das Dorf Rimske Toplice, übersetzt "Römerbad", war wie der Name schon verrät bereits bei den Römern als Kurort beliebt. Sie wussten die dortigen Heilquellen zu schätzen, die auch bei heutigen Gästen noch für Entspannung sorgen.

    Ungarn

    Ungarn ist bekannt für seine Hauptstadt Budapest, historische Burgen, dicht bewaldete Gebirge und den berühmten Plattensee. Es gibt dort aber auch zahlreiche Thermalgebiete. Eines der bekanntesten Heilbäder ist das Széchenyi Thermalbad in Budapest, welches zu den größten Bädern in ganz Europa zählt.

    foto: ap/zoltan balogh
    Széchenyi Thermalbad in Budapest

    Besondere Attraktion ist das thermische Bierbad, bei dem Gäste sich selbst Bier zapfen können, während sie in einer Holzbadewanne entspannen. Aber auch außerhalb Budapests gibt es zahlreiche Wellnessoasen.

    Polen

    In Polen können Aktivurlauber durch den letzten Tiefland-Urwald Europas wandern, den Białowieża Nationalpark im Osten des Landes. Wer Wellness und Entspannung vorzieht, kann in einem der zahlreichen Kurorte zur Ruhe kommen.

    foto: ap/rafal kowalczyk
    Białowieża Nationalpark

    Zum Beispiel in Rewal, dem größten Kurort der Region Westpommern und direkt an der Ostseeküste liegend, oder Bad Flinsberg, nahe dem Dreiländereck Deutschland, Polen, Tschechien und am Fuße des Isergebirges. Kolberg, eine Hafenstadt an der Ostsee, ist als See-, Sol- und Moorbad bekannt.

    Tschechien

    Das traditionsreiche Karlsbad im Westen Tschechiens ist durchaus schon bei vielen bekannt. Mit den zwölf Quellen, historischen Kureinrichtungen und Heilbädern ist das böhmische Karlsbad seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Wellness-Reisende, darunter Könige, Kaiser, russische Zaren und berühmte Komponisten.

    foto: hotel imperial
    Das traditionsreiche Hotel Imperial thront über Karlsbad und beherbergt seit jeher berühmte Gäste.

    Einige der berühmten Gäste, zum Beispiel Ludwig van Beethoven, bezogen Zimmer im luxuriösen Grandhotel Pupp. Das Fünf-Sterne-Haus ist bis heute bei Berühmtheiten beliebt und zudem auch Sehenswürdigkeit und Filmkulisse. (red, 4.4.2017)

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