IWF fordert mehr Investitionen in Forschung und Bildung

    4. April 2017, 10:35
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    Anderfalls wäre der Erhalt des globalen Lebensstandards gefährdet

    Washington – Der weltweite Lebensstandard kann dem Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge ohne höhere staatliche Investitionen in Bildung und Forschung nicht gehalten werden. "Ein weiteres Jahrzehnt mit schwachem Wachstum der Produktivität würde die Verbesserung globaler Lebensstandards ernsthaft gefährden", erklärte IWF-Chefin Christine Lagarde am Montagabend (Ortszeit) in Washington.

    Schwieriger Abbau von Ungleichheit

    "Ein langsameres Wachstum könnte außerdem die finanzielle und soziale Stabilität einiger Länder gefährden, da dann der Abbau der großen Ungleichheit sowie dauerhafter privater Schulden und öffentlicher Verpflichtungen schwieriger wird."

    Wäre die Produktivität wie vor der Finanz- und Schuldenkrise gewachsen, wäre die Wirtschaftsleistung der Industrieländer heute um fünf Prozent höher. "Das wäre, als wenn noch ein Japan zur Weltwirtschaft addiert würde", sagte Lagarde. (APA, 4.4.2017)

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