Von Trump abgesegnet: US-Provider dürften Nutzerdaten verkaufen

    4. April 2017, 10:05
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    Unter Obama erlassene Regeln wurden zurückgenommen

    Nach US-Senat und Repräsentantenhaus hat nun US-Präsident Donald Trump die Rücknahme von Datenschutzregeln endgültig abgesegnet, die den Verkauf bestimmter Nutzerdaten verboten haben. Das bestätigte das Weiße Haus gegenüber US-Medien. Die Vorschrift war vergangenes Jahr unter Präsident Barack Obama erlassen worden.

    Provider müssen Nutzer nicht um Erlaubnis fragen

    Nach diesen Regeln müssten Internetprovider wie AT&T oder Verizon Kunden um ihre Zustimmung fragen, um Nutzerdaten wie Geodaten, Informationen über Finanzen, oder den Browserverlauf für Werbezwecke verkaufen zu können. Nun ist das nicht mehr notwendig.

    Gegner des Verbots argumentierten, dass die Provider dadurch einen Nachteil gegenüber Firmen wie Google oder Facebook hätten. Denn diese könnten aufgrund weniger strikter Vorschriften mehr Daten sammeln. Daten- und Konsumentenschützer kritisierten die Entscheidung. (red, 4.4.2017)

    • Die Rücknahme bestimmter Datenschutzregeln in den USA wurde nun auch von Trump unterschrieben.
      foto: ap photo/andrew harnik

      Die Rücknahme bestimmter Datenschutzregeln in den USA wurde nun auch von Trump unterschrieben.

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