Anteilsverkauf: VfB hofft auf 100 Millionen

3. April 2017, 15:10
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Club-Mitglieder spielen am 1. Juni "das wichtigste Spiel in der Vereinsgeschichte"

Stuttgart – Der deutsche Zweitliga-Tabellenführer VfB Stuttgart will mit dem Verkauf von Anteilen 100 Millionen Euro einnehmen. Wie der Club von ÖFB-Teamspieler Florian Klein am Montag mitteilte, sollen die Mitglieder des Fußballvereins bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 1. Juni 2017 über die dafür notwendige Ausgliederung einer AG abstimmen.

"Da spielen die Mitglieder das wichtigste Spiel in der Vereinsgeschichte", sagte Finanzvorstand Stefan Heim. "Der 1.6. ist ein Meilenstein in der Geschichte des Vereins. Danach ist klar, wo es hingeht."

Nach dem Willen der Vereinsführung um Präsident Wolfgang Dietrich sollen in den kommenden Jahren maximal 24,9 Prozent der Anteile an der AG an Investoren verkauft werden. Bestätigte Verhandlungen gibt es mit der Daimler AG.

Zusammen mit Wirtschaftsprüfern hat der VfB den derzeitigen Vereinswert auf 300 Millionen Euro taxiert. "Unter dieser Bewertung werden wir keine Aktien an der AG veräußern", betonte Dietrich. Nach dem Verkauf der Anteile soll sich der Wert auf 400 Millionen Euro gesteigert haben.

Die Zweitliga-Saison endet am 21. Mai. Das Relegations-Rückspiel um den Aufstieg in die Bundesliga zwischen dem Zweitliga-Dritten und dem Drittletzten der höchsten Spielklasse ist am 29. Mai. Acht Runden vor Schluss liegt Stuttgart aufgrund der besseren Tordifferenz vor den ebenfalls bei 50 Punkten haltenden Aufstiegskonkurrenten Eintracht Braunschweig und Union Berlin an der Spitze. Der Tabellenvierte Hannover hat nur einen Zähler Rückstand auf dieses Trio. (APA; 3.4.2017)

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