Privatsender gegen ORF: VÖP zürnt Küniglberg

3. April 2017, 14:56
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Verband Österreichischer Privatsender fordert vom ORF Respekt und Sachlichkeit ein

Wien – Die YouTube-Pläne des ORF sind Anlass für einen weiteren Schlagabtausch zwischen Privatsendern und ORF. Der Verband Österreichischer Privatsender hatte das Konzept als "nicht genehmigungsfähig" bezeichnet, der ORF daraufhin den VÖP wieder "Lobbying-Verband deutscher Privatsender" geheißen. Darin sah sich der Verband "verunglimpft". Er wies am Montag "diese absurde und unrichtige Behauptung mit aller Schärfe zurück", sah einen "recht hilflos anmutenden und jedenfalls erfolglosen Versuch, der berechtigten Kritik des VÖP dadurch den Boden entziehen zu können" und rief den ORF "nachdrücklich zu mehr Sachlichkeit auf".

"Da der VÖP nicht mehr bereit ist, über derartige Diffamierungen durch den ORF weiter hinwegzusehen, hat der Verband Prüfungen eingeleitet, inwieweit dieses Verhalten sowohl des ORF und als auch der konkret handelnden Personen im Einklang mit dem öffentlich-rechtlichen Status des Unternehmens steht und welche juristischen Konsequenzen sich daraus ergeben könnten", heißt es in einer Aussendung. (APA, red, 3.4.2017)

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