Arbeitslosigkeit in Eurozone sank erneut

3. April 2017, 12:55
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Arbeitslosenquote nach Eurostat-Berechnung im Februar bei 9,5 Prozent – der niedrigste Wert seit Mai 2009

Brüssel – Die Lage auf dem Jobmarkt der Eurozone hat sich auch im Februar leicht verbessert. Dank der anziehenden Konjunktur sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen auf rund 15,44 Millionen, teilte das Statistikamt Eurostat am Montag mit. Das waren 140.000 weniger als im Jänner und 1,25 Millionen weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote (saisonbereinigt) im Euroraum fiel wie von Ökonomen erwartet von 9,6 Prozent im Jänner auf 9,5 Prozent im Februar und liegt damit auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2009. Vor einem Jahr – im Februar 2016 – lag die Quote noch bei 10,3 Prozent.

Die Unterschiede im Euroraum bleiben allerdings groß. Deutschland kommt nach einheitlicher europäischer Rechnung mit 3,9 Prozent auf den niedrigsten Wert, gefolgt von Malta mit 4,1 Prozent. Österreich liegt nach Eurostat-Berechnungen bei 5,7 Prozent.

Tschechien EU-weiter Spitzenreiter

In der gesamten EU hat Tschechien mit 3,4 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote, noch vor Deutschland und Malta. Anschließend folgen Ungarn mit 4,3 Prozent (Wert vom Jänner 2017), Großbritannien mit 4,6 Prozent (Wert vom Dezember 2016), die Niederlande und Polen (je 5,3 Prozent) sowie Rumänien mit 5,4 Prozent vor Österreich mit 5,7 Prozent.

Am höchsten ist die Arbeitslosigkeit innerhalb der EU in Griechenland mit 23,1 Prozent (im Dezember), in Spanien liegt sie bei 18,0 Prozent. (APA, Reuters, 3.4.2017)

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