200 indische Polizisten an Lebensmittelvergiftung erkrankt

    3. April 2017, 12:35
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    Weil sie ein offenbar verdorbenes Reis-Fischcurry-Gericht gegessen hatten, mussten 200 Polizisten im Krankenhaus behandelt werden. In Indien sind solche Fälle keine Seltenheit

    In Indien sind rund 200 Polizisten mit Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Auszubildende und Sicherheitskräfte der paramilitärischen Einheit CRPF hätten nach einem Abendessen in einem Ausbildungslager im südlichen Bundesstaat Kerala über Durchfall und Erbrechen geklagt, teilte die Polizei kürzlich mit. Aufgetischt wurden demnach Reis und Fischcurry.

    "Viele sind noch immer in Behandlung, aber es geht ihnen langsam besser", sagte der örtliche Polizeichef Ashok Kumar. Mehr als die Hälfte der Betroffenen habe das Krankenhaus wieder verlassen können. Die Behörden hätten eine Untersuchung zu dem Vorfall eingeleitet.

    Beschwerde eingereicht

    Derartige Fälle sind in Indien keine Seltenheit. Erst kürzlich reichte die Polizei eine Beschwerde über die schlechte Qualität des Essens ein, das den Beamten vorgesetzt wird. Im März waren 32 Grenzschützer im Bundesstaat Rajasthan erkrankt – auch hier bestand der Verdacht auf eine Lebensmittelvergiftung.

    Im Jänner hatte die Regierung eine Untersuchung angeordnet, nachdem ein Polizist ein Video veröffentlicht hatte, das zeigte, wie den Sicherheitskräften verbranntes Brot aufgetischt wurde. Er warf ranghöheren Beamten vor, für Essensrationen bestimmte Gelder abzuzweigen. (APA, 3.4.2017)

    • Ein verdorbenes Fischgericht hat zur Lebensmittelvergiftung geführt.
      foto: wikipedia/ramesh ng/(CC-Lizenz)

      Ein verdorbenes Fischgericht hat zur Lebensmittelvergiftung geführt.

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