Putin und Lukaschenko wollen diplomatische Krise beilegen

3. April 2017, 16:21
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Die verbündeten Staaten streiten sich wegen angeblicher weißrussischer Schulden für russische Öl- und Gaslieferungen

St. Petersburg – Die Präsidenten von Russland und Weißrussland wollen eine seit Monaten schwelende Krise im bilateralen Verhältnis beilegen. Dazu trafen Wladimir Putin und Alexander Lukaschenko in St. Petersburg zusammen. Die verbündeten Staaten streiten sich wegen angeblicher weißrussischer Schulden für russisches Öl und Gas.

Moskau beziffert die Außenstände auf knapp eine halbe Milliarde Euro. Außerdem hat Lukaschenko zuletzt zum Missfallen des Kremls die Eigenständigkeit seines Landes betont. Zum 20. Jahrestag der Russisch-Weißrussischen Union am Sonntag sandten beide Präsidenten versöhnliche Zeichen. Das Bündnis habe eine feste Grundlage, erklärte Lukaschenko. Putin mahnte, die reiche Erfahrung der Kooperation nicht ungenutzt zu lassen. (APA, 3.4.2017)

  • Russlands Präsident Wladimir Putin und Alexander Lukaschenk trafen in St.Petersburg zusammen
    foto: ap photo/dmitri lovetsky, pool)

    Russlands Präsident Wladimir Putin und Alexander Lukaschenk trafen in St.Petersburg zusammen

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