Neue Ermittlungsergebnisse: 38-Jähriger aus drittem Stock gestoßen

2. April 2017, 14:27
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Erst Obduktion brachte Hinweise auf Verbrechen – Ermittlungen in der Drogenszene

Wien – Was zunächst nach einem Unfall oder Suizid ausgesehen hat, entpuppte sich nach der Obduktion als mögliches Verbrechen: Ein Mann ist am Freitag in Wien-Rudolfsheim-Fünfhaus offenbar aus dem dritten Stock in die Tiefe gestoßen worden. Wie Polizeisprecherin Irina Steirer am Sonntag berichtete, konzentrierten sich Ermittlungen des Landeskriminalamtes wegen Mordverdachts in der Drogenszene.

Die Leiche lag im Innenhof eines Hauses in der Beckmanngasse. Gestorben ist der in Wien geborene serbische Staatsbürger an den Folgen des Sturzes. Allerdings wurden bei der späteren Untersuchung des Körpers Verletzungen an den Armen entdeckt, die darauf hinweisen, dass der 38-Jährige festgehalten und in die Tiefe gestoßen worden sein könnte. "Die Verletzungen konnten nicht vom Opfer selbst herbeigeführt werden", hieß es.

Der Mann verkehrte im Suchtgift-Milieu. Daher konzentrierten sich die Einvernahmen am Wochenende auf Personen aus diesem Umfeld. (APA, 2.4.2017)

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