Palästinenser griff in Jerusalem Passanten mit Messer an

1. April 2017, 19:03
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Angreifer verletzte zwei jüdische Passanten und Grenzwächter – Polizei erschoss ihn

Jerusalem – Nach einer Messerattacke auf Israelis in der Altstadt von Jerusalem ist ein Palästinenser von Sicherheitsbeamten erschossen worden. Der aus dem Westjordanland stammende Mann griff nach Polizeiangaben am Samstag zunächst zwei jüdische Passanten an. Auf der Flucht verletzte er einen israelischen Grenzschützer, bevor er erschossen wurde.

Nach dem Zwischenfall kam es zu Zusammenstößen zwischen steinewerfenden Palästinensern und Sicherheitskräften, die Polizei setzte Blendgranaten ein. Es war der zweite derartige Vorfall nahe dem Damaskus-Tor, einem der Eingänge zur Jerusalemer Altstadt, binnen weniger Tage. Am Mittwoch war eine Palästinenserin erschossen worden, die mit einer Schere auf israelische Polizisten losgegangen war.

Israel und die Palästinensergebiete werden seit Oktober 2015 von einer neuen Gewaltwelle erschüttert. Dabei wurden mehr als 250 Palästinenser, 40 Israelis und fünf Ausländer getötet. Bei der Mehrzahl der getöteten Palästinenser handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche Attentäter, die zumeist Messer für ihre Angriffe verwendeten. In den vergangenen Monaten ging die Gewalt spürbar zurück. (APA, 1.4.2017)

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