Russische Behörden ermitteln wegen Protest-Aufrufen im Netz

1. April 2017, 17:31
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Bereits zahlreiche Websites in Russland gesperrt –

Russische Ermittler haben nach anonymen Aufrufen zu Protestkundgebungen gegen die Regierung an diesem Sonntag in Moskau Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet. Eine nicht identifizierte Person habe im Internet Botschaften veröffentlicht, in denen zu Handlungen von "schwerwiegend extremistischer Natur" aufgerufen werde, teilte die Moskauer Ermittlungsbehörde am Samstag mit. Dem Unbekannten werde der Aufruf zu Massenunruhen vorgeworfen.

Zahlreiche Seiten gesperrt

Russische Behörden haben bereits zahlreiche Internet-Seiten gesperrt, in denen zu Demonstrationen aufgerufen wird, die eine Woche nach der größten Kundgebung von Regierungsgegnern und ein Jahr vor der nächsten Präsidenten-Wahl stattfinden sollen. Präsident Wladimir Putin, dessen erneute Kandidatur erwartet wird, hat mit Blick auf die Proteste gefordert, jeder, der Gesetze breche, solle bestraft werden. (Reuters, 01.04.2017)

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