E-Card: 21 bestätigte Missbrauchsfälle in Wien in drei Jahren

1. April 2017, 09:18
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7.000 Euro Schaden – In Kärnten im selben Zeitraum 154 Fälle

Wien – Der Missbrauch der E-Card scheint sich in der Bundeshauptstadt in Grenzen zu halten. Lediglich 21 bestätigte Fälle gibt die Wiener Gebietskrankenkasse (WGKK) für die Jahre 2014 bis 2016 an. Der Gesamtschaden beläuft sich laut einer Anfragebeantwortung des Gesundheitsministeriums an das Team Stronach auf knapp 7.000 Euro. Zum Vergleich: In Kärnten gab es im selben Zeitraum 154 Fälle.

Das Team Stronach wollte wissen, wie viele Verdachtsfälle eines E-Card-Missbrauchs durch Patienten in den Jahren 2014 bis 2016 untersucht worden waren. Aufgrund der unterschiedlichen Handhabung lässt die Antwort jedoch nur wenige Vergleiche zu. So wurden von der NÖGKK insgesamt 443 Fälle einer Prüfung unterzogen. In 299 davon lag der Verdacht der missbräuchlichen Inanspruchnahme von Leistungen vor.

In der Steiermark wurden von der GKK 327 Fälle untersucht. Über das Ergebnis gibt es keine Information. In Salzburg liegen insgesamt sechs Fälle von Missbrauch vor, informierte die SGKK. In Tirol wurden überhaupt nur zwei Fälle in diesem Zeitraum überprüft. In Vorarlberg waren es 17, wovon sich drei davon erhärtet haben. (APA, 1.4.2017)

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