USA: Müssen Assad als "politische Realität" in Syrien akzeptieren

31. März 2017, 21:24
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Trump-Sprecher: Anti-IS-Kampf hat Priorität vor Machtwechsel

Washington/Damaskus – Die US-Regierung hat dazu aufgerufen, die politischen Fakten bezüglich der Rolle von Präsident Bashar al-Assad im syrischen Bürgerkrieg anzuerkennen. Der Fokus müsse darauf gelegt werden, den IS zu besiegen, sagte US-Präsidialamtssprecher Sean Spicer am Freitag. "Mit Bezug auf Assad gibt es eine politische Realität, die wir akzeptieren müssen, was unsere gewärtige Lage angeht."

Die Vorgängerregierung von Barack Obama habe hier viele Chancen verstreichen lassen. In Syrien wie im Irak habe nun der Kampf gegen den Terrorismus und der Extremistenmiliz "Islamischer Staat" IS Priorität, sagte Spicer.

Am Vortag hatte die amerikanische UNO-Botschafterin Nikki Haley ebenfalls erklärt, ein Machtwechsel in Syrien sei nicht mehr die wichtigste Aufgabe der USA in dem Bürgerkriegsland. Die USA haben mehrfach erklärt, den Druck auf die IS erhöhen zu wollen. Diese kämpft im Bürgerkrieg gegen die von Russland und dem Iran unterstützte Regierung in Damaskus. (APA/Reuters, 31.3.2017)

  • Sean Spicer, Sprecher des Weiße Hauses am Freitagabend vor Journalisten.
    foto: ap photo/evan vucci

    Sean Spicer, Sprecher des Weiße Hauses am Freitagabend vor Journalisten.

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