Konzentration auf Software zahlt sich für Blackberry aus

31. März 2017, 17:56
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Konzern verdiente mehr, als Analysten für möglich hielten

Der Umbau vom Smartphone-Pionier zum Softwarekonzern zahlt sich für Blackberry aus. Der Konzern verdiente das sechste Quartal in Folge mehr als Analysten für möglich gehalten hatten. Je Aktie lag der Gewinn vor Sonderposten bei vier Cent, wie das Unternehmen aus dem kanadischen Waterloo am Freitag mitteilte. Unter dem Strich verringerte sich der Verlust im vierten Quartal (bis Ende Februar) auf 47 Millionen Dollar nach einem Minus von 238 Millionen vor Jahresfrist. Die Aktie schnellte daraufhin um 15 Prozent in die Höhe.

Kanadier arbeiten mit Ford

Blackberry konzentriert sich nach dem Aus für sein Smartphone-Geschäft auf Software und ist dabei unter anderem auf dem Gebiet der selbstfahrenden Autos aktiv. So arbeiten die Kanadier bereits mit Ford zusammen. Blackberry-Chef John Chen hofft, das Betriebssystem QNX auch anderen Autoherstellern weltweit verkaufen zu können. Die einst berühmten Smartphones werden dagegen seit dem vergangenen Jahr von Unternehmen aus Indonesien, China und Indien produziert. (Reuters, 31.3.2017)

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