Eurozonen-Inflation im März auf 1,5 Prozent gesunken

31. März 2017, 11:10
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Größter Preistreiber neuerlich Energie

Brüssel – Die Teuerung in der Eurozone ist im März auf 1,5 Prozent gesunken. Im Februar hatte sie 2,0 Prozent betragen. Allerdings hatte es vor einem Jahr – März 2016 – noch überhaupt keinen Inflationsanstieg (0,0 Prozent) gegeben, teilte Eurostat am Freitag mit.

Seit Oktober 2016 hat die Teuerung stetig zugenommen und ist nun im März erstmals zurückgegangen. Im Oktober des Vorjahres lag sie bei 0,5 Prozent, im November stieg sie auf 0,6 Prozent und im Dezember 2016 erhöhte sie sich auf 1,1 Prozent. Im Jänner gab es einen Sprung auf 1,8 Prozent und im Februar auf 2,0 Prozent, nun brachte der März einen Rückgang auf 1,5 Prozent.

Neuerlich wird Energie als stärkster Preistreiber (voraussichtlich 7,3 Prozent im März) ausgewiesen, gefolgt von Lebensmitteln, Alkohol und Tabak (plus 1,8 Prozent) sowie Dienstleistungen (plus 1,0 Prozent).

Der komplette Datensatz für den März samt Prozentsätzen für alle EU-Staaten wird am 19. April veröffentlicht. (APA, 31.3.2017)

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