Oculus-Chef Luckey verlässt nach Kontroversen Facebook

31. März 2017, 10:22
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Unklar, ob Rückzug freiwillig erfolgt – war wegen Spende an Anti-Clinton-Gruppe in Kritik geraten

Oculus-Gründer Palmer Luckey hat Facebook verlassen. Der Konzern hinter dem weltgrößten sozialen Netzwerk hatte die Virtual Reality-Firma vor drei Jahren für rund zwei Milliarden Dollar übernommen. Facebook setzt große Hoffnungen in Virtual Reality (VR), Oculus galt mit seinem VR-Headsetz Oculus Rift als eines der wichtigsten Start-Ups in diesem Bereich.

Kritik und Rechtsstreit

Unklar ist, ob sich Luckey freiwillig zurückzieht, oder ob er von Facebook geschasst wurde. Er war unter anderem für eine Spende an eine Gruppe kritisiert worden, die mit teils bösartigen Memes Hillary Clinton bekämpfte. Außerdem hat Facebook einen Rechtsstreit am Hals: Die Spielefirma ZeniMax wirft Oculus Technologie-Diebstahl vor. Facebook hatte vergangenen Dezember den einstigen Google- und Xiaomi-Manager Hugo Barra zum Oculus-Chef ernannt. (red, 31.3.2017)

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    foto: apa/afp/dejan
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