Bericht: Toshiba erhielt Angebot über 16,7 Mrd. Euro für Chipsparte

    31. März 2017, 07:45
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    Interessenten sollen Finanzinvestor und Chiphersteller Broadcom sein

    Der angeschlagene Industriekonzern Toshiba hat einem Bericht zufolge ein Angebot aus den USA über umgerechnet 16,7 Milliarden Euro für seine profitable Chipsparte erhalten. Bei den Interessenten handle es sich um den Finanzinvestor Silver Lake Partners und den Chiphersteller Broadcom, berichtete die Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Freitag ohne Angabe von Quellen.

    Abwarten

    Eine Entscheidung soll demnach noch vor einer Aktionärsversammlung im Juni fallen. Der japanische Konzern plant, die Sparte entweder teilweise oder ganz zu verkaufen. Hintergrund sind Milliardenverluste bei der US-Kraftwerkstochter Westinghouse. Mindestens die Hälfte der Chipsparte soll veräußert werden. Die Aktionäre stimmten am Donnerstag grundsätzlich aber auch einem Komplettverkauf zu. Für die Sparte soll es Insidern zufolge etwa zehn Interessenten geben, darunter Western Digital, Micron Technology SK Hynix und Finanzinvestoren wie Bain Capital. (Reuters, 31.3.2017)

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