Geh raus, fang an: Kunst zu Migration

30. März 2017, 15:39
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Das Kärntner Schwerpunktjahr mit Fokus auf Kunst, Architektur und Migration beginnt mit einem kostenlosen Symposium

Der öffentliche Raum ist Ort der Begegnung. "Auf die Plätze" / "Na mesta" hat Kärnten sein Schwerpunktjahr mit dem Fokus auf Kunst, Architektur und Migration im öffentlichen Raum deshalb doppeldeutig genannt: "Geh hinaus!" und "Fang an!" Das Motto ist Aufruf zum politischen Handeln.

Ein kostenloses Symposium im Museum Moderner Kunst Kärnten gibt am Freitag (17.00) den Startschuss. Über Wohnlösungen für Flüchtlinge geht Oliver Elsers (Deutsches Architekturmuseum) Eröffnungsvortrag.

Der Samstag (ab 10.00) ist dicht. Martin Fritz, Rektor der Stuttgarter Merz-Akademie, sucht neben Gasthaus und Kirche neue Orte gemeinsamer Öffentlichkeit (10.30), Kunstprojekte zu Fremdenfeindlichkeit stellt Katharina Blaas-Pratscher vor ("Wir bleiben unter uns", 11.15). Ebenso Anschauliches gibt es bei Interventionskünstler Christoph Steinbrener (12.15), Kuratorin Ulli Sturm (14.15) und einer Lecture-Performance durch die Stadt mit dem Theaterkollektiv LJUD aus Ljubljana (16.30).

Über "Landschaftsraum als politischer Raum" spricht Gerhard Pilgram von Unikum (15.45), über "Urbane Paniken" die Hamburger Stadtkuratorin Sophie Goltz (13.00), für "Asylsuchende in die Ortsmitten" plädiert Architektin Gordana Brandner-Gruber (15.00). Zum Abschluss Diskussion in großer Runde (18.30). (wurm, 30.3.2017)

31. 3. – 1. 4.

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architektur-kaernten.at

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