Wiener Konferenzzentrum wird um 32 Millionen Euro ausgebaut

29. März 2017, 21:17
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Parlament gibt Mittel für neue Hallen auf dem Vorplatz frei

Wien – Einst hat Bruno Kreisky die Volksseele mit dem Bau des Konferenzzentrums in Wien zum Kochen gebracht und 1.361.562 Österreicher zur Ablehnung des Projekts im Rahmen eines Volksbegehrens veranlasst. Das war 1982. Gebaut wurde das Austria Center Vienna trotzdem. Jetzt wird ausgebaut.

Der Nationalrat hat Mittwochabend eine Novelle des IAKW-Gesetzes beschlossen, die Abkürzung steht für Internationale Amtssitz- und Konferenzzentrum Wien AG, die Gesellschaft gehört dem Bund. Sie soll 32 Millionen Euro für Erweiterungen und Umbauten erhalten, davon 65 Prozent vom Bund und 35 Prozent von der Stadt Wien.

Mit dem Geld sind ein Umbau des Eingangs und die Schaffung von zusätzlichen Ausstellungsflächen auf dem Vorplatz geplant. Außerdem sollen die Hallen von allen Ebenen aus zugänglich werden. Die Regierung rechnet mit einem positiven BIP-Effekt für 20 Jahre in der Höhe von 473 Millionen Euro und erwartet zudem 6.000 neue Jobs als Folge der Investition. (red, 29.3.2017)

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