Volkswagen legt Beschwerde gegen Razzia ein

29. März 2017, 14:37
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Beschlagnahmte Dokumente bei Jones Day sollen unter Verschluss bleiben

Wolfsburg – Der deutsche Autoriese Volkswagen geht juristisch gegen die Razzia bei der mit der Aufklärung des Dieselskandals beauftragten Anwaltskanzlei Jones Day vor. Der Konzern habe eine Beschwerde beim zuständigen Amtsgericht in München eingereicht, sagte ein Sprecher am Mittwoch.

Insidern zufolge hatte der Aufsichtsrat des Konzerns bereits am Dienstag mit seinen Juristen diskutiert, wie man verhindern könne, dass die Staatsanwaltschaft die bei Jones Day beschlagnahmten Dokumente zum Dieselskandal bei VW und der Konzerntochter Audi behalten und auswerten könne.

VW hatte Jones Day nach dem Bekanntwerden des Skandals um manipulierte Dieselmotoren 2015 mit der Aufklärung beauftragt. Anderthalb Jahre lang sammelten die Anwälte Berge von Dokumenten. Mitte März durchsuchten Ermittler der Staatsanwaltschaft München Büros bei Audi, Privaträume und auch Räumlichkeiten von Jones Day. "Wir halten das Vorgehen der Staatsanwaltschaft München in jeder Hinsicht für inakzeptabel", hatte Volkswagen daraufhin erklärt. (APA/Reuters, 29.3.2017)

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